FAQ

Zur Kooperativen Promotion
  • Zur Kooperativen Promotion
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  • 1. Was ist eine kooperative Promotion?
     

    Da Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) selbst kein Promotionsrecht innehaben, können Sie an einer HAW nur dann promovieren, wenn Sie mit einer Universität kooperieren. Das bedeutet, dass das Promotionsverfahren an der jeweiligen kooperierenden Universität angesiedelt ist und nach der Promotionsordnung der dortigen Fakultät stattfindet. Die Fakultät der kooperierenden Universität bestellt einen Promotionsausschuss, der über Ihre Annahme als Doktorandin entscheidet und Ihnen eine Betreuerin zuordnet. Um eine kooperative Promotion handelt es sich, wenn Sie zudem durch eine Professorin einer HAW betreut werden.

  • 2. Wann sollte ich eine kooperative Promotion anstreben?
     

    Eine kooperative Promotion unter Beteiligung einer Universität und einer HAW sollten Sie dann  anstreben, wenn Sie zwar theoriebasiert, aber zugleich praxis- bzw. anwendungsorientiert forschen möchten.

    Einer HIS-Umfrage zufolge zeichnet sich eine Betreuung an einer HAW dadurch aus, dass die Betreuung engmaschiger erfolgt als an einer Universität. Positiv hervorgehoben wurde sowohl die Kontakthäufigkeit zwischen Doktorand und Betreuer als auch die von den Promovierenden wahrgenommene Qualität der Unterstützung.

  • 3. Wie verläuft eine kooperative Promotion generell?
     

    In der Regel durchläuft eine kooperative Promotion folgende Phasen (Abweichungen sind möglich):

    Sehr großes Interesse an einem wissenschaftlichen (und für Ihren Studienabschluss fachlich einschlägigen) Thema, mit dem Sie sich bereits vertieft beschäftigt haben

    Suche nach einer Betreuerin einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie
    Suche nach einer Betreuerin einer kooperierenden Universität

    Parallel dazu: Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit

    Ausarbeitung eines Exposés

    Abklärung der formalen Voraussetzungen der kooperierenden Universität

    Bewerbung, Zusage der kooperierenden Universität, ggf. mit Auflagen, evtl.: Immatrikulation

    Wissenschaftliche Arbeit, Verfassen der Dissertation

    begleitendes Studienprogramm des Kooperativen Promotionskollegs der HAW und/oder Besuch der  in der Promotionsordnung der Universität vorgesehenen Veranstaltungen

    Vorlage der Arbeit bei den Gutachterinnen

    Einreichung der Arbeit beim Promotionsausschuss zur Beurteilung, sofern die Gutachten erstellt worden sind und die Arbeit angenommen wurde

    Disputatio bzw. Rigorosum

    Publikation der Dissertation

    Aushändigung der Urkunde / Verleihung des Dr.-Titels

     

  • 4. Wer ist bei einer kooperativen Promotion Betreuer bzw. Gutachter?
     

    Wenn Sie an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) promovieren, werden Sie durch einen Professor der HAW betreut. Dieser übernimmt im Regelfall eines der Gutachten. Ein Professor einer Universität übernimmt ebenfalls die Begutachtung sowie die Betreuung Ihrer Arbeit. Von dieser Konstellation weichen Fälle ab, in denen der Doktorand drei Betreuer hat oder in denen die Betreuung und Begutachtung der Arbeit komplett getrennt sind. Wie Betreuung und Begutachtung geregelt sind, können Sie der jeweiligen Promotionsordnung entnehmen.

 

Zur Promotion im Allgemeinen
  • Zur Promotion im Allgemeinen
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  • 1. Wie lange dauert eine (kooperative) Promotion?
     

    Die Dauer Ihrer Promotion hängt hauptsächlich davon ab, in welchem Umfang Sie sich Ihrem Vorhaben widmen können. Generell sollten Sie mit ca. 4 bis 5 Jahren rechnen. Wenn Sie ein Stipendium beziehen und sich Ihrer Promotion in Vollzeit widmen können, werden Sie weniger Zeit benötigen, als wenn Sie zugleich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule angestellt sind oder berufsbegleitend promovieren. In vielen Promotionsordnungen ist mittlerweile festgelegt, bis wann Sie Ihre Promotion einreichen sollen. Individuelle Absprachen zur Dauer Ihrer Promotion, die Sie mit Ihrer Professorin getroffen haben, können Sie in einer Betreuungsvereinbarung festhalten.

  • 2. Woher weiß ich, ob ich zur Promotion berechtigt bin?
     

    Um zur Promotion zugelassen werden zu können, benötigen Sie einen zur Promotion berechtigenden Abschluss. Ob Ihr Master- oder Diplom-Abschluss Sie zur Promotion berechtigt, erfahren Sie über die Hochschule, die Ihr Zeugnis ausgestellt hat. Generell können Sie mit einem Abschluss einer HAW zur Promotion zugelassen werden. Dabei sollte Ihr Abschluss überdurchschnittlich gut sein (mindestens 2,0). Weiterhin regelt die Promotionsordnung der kooperierenden Universität, welche formalen Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, damit die Annahme erfolgen kann. Doch selbst wenn Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen,  haben Sie kein Recht darauf, von der Universität angenommen zu werden – dies liegt im Ermessen der jeweiligen Universität.

  • 3. Kann ich mit einem ausländischen Abschluss an einer deutschen Universität promovieren?
     

    Generell ist dies möglich, sofern Ihr Abschluss Sie in Ihrem Herkunftsland zur Promotion berechtigt und sofern dieser mit einem deutschen wissenschaftlichen Hochschulabschluss vergleichbar ist. Die abschließende Entscheidung trifft die jeweilige Universität. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • 4. Welche sonstigen Voraussetzungen sollte ich erfüllen, um erfolgreich promovieren zu können?
     

    Neben der Erfüllung der formalen Voraussetzungen gilt es abzuschätzen, ob Sie weitere persönliche Eigenschaften mitbringen, die zum Gelingen Ihres Promotionsvorhabens beitragen werden.  Hierzu gehören ein hohes Interesse an Ihrem  Fachgebiet und am wissenschaftlichen Arbeiten allgemein, die Befähigung zum selbständigen Arbeiten, gutes Zeit-Management, Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz. Hier finden Sie einen Selbsttest, der Ihnen bei Ihrer Promotionsentscheidung behilflich sein kann. Weiterhin kann es hilfreich sein, sich mit Personen, die bereits promoviert worden sind oder die momentan promovieren, über ihre Erfahrungen austauschen.

  • 5. Wie kann ich meinen Lebensunterhalt während der Promotion finanzieren?
     

    Um Ihren Lebensunterhalt während der Promotion zu finanzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Generell können Sie Ihren Lebensunterhalt über ein Stipendium, über eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter, über eine Unternehmenskooperation oder über einen nebenher ausgeübten Beruf sicherstellen.

    • Über ein Stipendium:

    Das MWK fördert themenoffen kooperative Einzelpromotionen. In der Ausschreibungsrunde mit Frist zum 15. Dezember 2017 wurden bis zu 20 Promotionsförderungen vergeben. Gefördert wurden entweder ein Stipendium in der Höhe von 1.500 Euro monatlich oder ein Beschäftigungsverhältnis als Akademischer Mitarbeiter (min. 50 %) in Form einer Anteilsfinanzierung. Die maximale Förderdauer betrug drei Jahre. Ausschlaggebend für eine Förderung waren u.a. die überdurchschnittliche Qualifikation des Antragstellers sowie die Qualität des wissenschaftlichen Vorhabens. Über aktuelle Ausschreibungen informieren wir Sie auf der Homepage des Promotionskollegs. Weitere Informationen

    Weitere Stipendien werden vergeben von verschiedenen Stiftungen mit politischer oder konfessioneller Prägung, bei denen Sie entsprechende Aktivitäten nachweisen können sollten, wenn Sie sich bewerben möchten. Die bekannteste ist die Studienstiftung des deutschen Volkes, die einen exzellenten Abschluss erfordert.  Vorteil eines Stipendiums ist es, dass Sie in Vollzeit an Ihrer Promotion arbeiten können. Nachteil ist die oftmals lange Dauer bis zur Entscheidung über eine Förderung.  Es gibt viele Seiten, welche einen Überblick über Fördermöglichkeiten bieten - eine Übersicht finden Sie hier.

     

    • Über eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter:

    Im Rahmen eines drittmittelfinanzierten Forschungsprojektes können Sie als wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt werden und Forschungsaufgaben für das Projekt übernehmen. Offene Stellenausschreibungen der HTWG finden Sie hier.

     

    • Über eine Kooperation mit einem Unternehmen:

    Von einer sogenannten „Industriepromotion“ ist die Rede, wenn ein Unternehmen das Thema stellt, zu dem Sie Ihre Promotion anfertigen. Positiv zu erwähnen ist hier der Anwendungsbezug, der es Ihnen erlaubt, die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse in die Praxis anzubinden. Eine solche Konstellation erfordert jedoch ein gutes Zeitmanagement. Ein potentieller Konflikt besteht darin, dass das Unternehmen einerseits ein Interesse daran hat, die Ergebnisse Ihrer Arbeit geheim zu halten, um eine ausschließliche Verwertung sicher zu stellen, dass Sie aber andererseits als Doktorand einer Publikationspflicht nachkommen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen müssen. Weiterhin muss sichergestellt sein, dass Ihre Arbeit gleichzeitig den oft von Unternehmen geforderten Praxisbezug und den von Universitäten geforderten Anspruch der wissenschaftlichen Relevanz einhält.

     

    • Berufsbegleitende Promotion

    Bei einer berufsbegleitenden Promotion promovieren Sie parallel zu einer Anstellung bei Ihrem Arbeitgeber.  Wie im Fall einer Promotion in Kooperation mit einem Unternehmen sind Sie auch in diesem Fall nicht in ein drittmittelfinanziertes Forschungsprojekt der Hochschule eingebunden und müssten neben der Sicherung Ihres Lebensunterhalts möglicherweise für weitere Kosten (wie etwa Reisekosten zu Konferenzen) aufkommen. Eine berufsbegleitende  Promotion erfordert weiterhin ein sehr gutes Zeitmanagement und kann sehr  anspruchsvoll sein, insbesondere dann, wenn Ihre Berufstätigkeit sehr fordernd ist. Möglicherweise bietet es sich an, dass Sie Ihr Promotionsthema inhaltlich auf Ihre Arbeit abstimmen und Ihren Arbeitgeber als Partner einbinden.

  • 6. Welche weiteren Kosten kommen auf mich zu?
     

    Die Betreuung an der HTWG verursacht Ihnen keine weiteren Kosten. Gegebenenfalls kommt eine  Immatrikulationsgebühr an der kooperierenden Universität auf Sie zu. Falls Sie im Ausland promovieren möchten, können mitunter hohe Studiengebühren anfallen. Weiterhin können Kosten für die Teilnahme an Konferenzen, für den Druck von Publikationen, für Software-Lizenzen etc. entstehen. Der DAAD fördert Kongress- und Vortragsreisen im Ausland. Nach weiteren Fördermöglichkeiten können Sie in der Förderdatenbank ELFI  suchen (die HTWG verfügt über eine Lizenz).

  • 7. Wie finde ich ein Thema?
     

    Im Idealfall haben Sie im Rahmen einer Master- oder Projektarbeit ein Thema gefunden, das Sie als Promotionsprojekt weiter verfolgen möchten. Ihr Thema sollte auf jeden Fall gut zu den Interessenschwerpunkten der betreuenden Professorinnen passen und –wenn Sie eine Unternehmenskooperation anstreben– in Absprache mit dem Unternehmen erfolgt sein.

  • 8. Welchen Zweck hat eine Betreuungsvereinbarung?
     

    Eine Betreuungsvereinbarung dient dazu, im Vorhinein festzulegen, welche Pflichten der Doktorand und der Betreuer eingehen. Die Betreuungsvereinbarung kann Absprachen zu Themen wie dem Arbeitsplan des Promovierenden, Betreuungsgesprächen, erwarteten Leistungen des Promovierenden (Publikationen etc.), der Bereitstellung eines Arbeitsplatzes und der Einhaltung der Regeln der guter wissenschaftlicher Praxis enthalten. Hier finden Sie Empfehlungen der DFG zum Thema Betreuungsvereinbarung.

    Die HTWG stellt Ihnen auf Anfrage ein Dokument zur Verfügung, das Sie gemeinsam mit Ihrem Betreuer ausfüllen und unterzeichnen können.

 

Zur Betreuung an der HTWG
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  • 1. Welche Themen werden an der HTWG betreut?
     

    Generell erwünscht sind anwendungsorientierte Promotionsprojekte und damit die Einbindung in eines der Institute für Anwendungsorientierte Forschung der HTWG. Eine Übersicht über die Forschungsinstitute der HTWG finden Sie hier. Das Thema Ihrer Promotion sollte thematisch sehr gut zu den Forschungsgebieten der betreuenden Professorin passen.

  • 2. Wie finde ich einen Betreuer an der HTWG?
     

    Falls Ihr anvisiertes Promotionsinteresse gut zu dem Forschungsgebiet eines Professors der HTWG passt, können Sie bei diesem gern um einen Sprechstundentermin bitten, um mit ihm über Ihr Promotionsinteresse zu sprechen. Vorteilhaft ist es, wenn Sie den Kontakt bereits im Masterstudium aufgebaut haben, etwa über eine Tätigkeit als Hiwi oder im Rahmen einer Abschlussarbeit. Falls Sie unsere Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Betreuer an der HTWG wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf bzw. senden Sie uns bitte folgende Unterlagen zu: Ihren aktuellen Lebenslauf, eine Kopie Ihres zur Promotion berechtigenden Abschlusses und ein Exposé Ihres anvisierten Themas.

  • 3. Brauche ich bereits bei der Bewerbung einen Themenvorschlag bzw. ein Exposé?
     

    Dies kann unterschiedlich sein. Wenn Sie sich als Externe bewerben und nicht schon z.B. als wissenschaftliche Hilfskraft in ein Forschungsgebiet „hineingewachsen“ sind, wäre es gut, wenn Sie bei Ihrer Anfrage das Thema und Forschungsgebiet, für das Sie sich interessieren, benennen können.

 

Zur Kooperation mit Universitäten
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  • 1. Wie funktioniert die Anbahnung einer Kooperation?
     

    Es gibt zwei Möglichkeiten, die Betreuung einer kooperativen Promotion durch eine Universität und eine HAW anzubahnen. Sofern Sie bereits eine Betreuungszusage einer Universität vorliegen haben, können Sie sich um eine Betreuung durch einen HTWG-Professor bewerben, wenn es thematisch sehr gut passt und Sie Ihre Arbeit anwendungsorientiert ausrichten möchten. Alternativ können Sie sich an einen Professor der HTWG wenden und anfragen, ob er Sie bei der der Anbahnung einer Kooperation unterstützen kann. Möglicherweise können Sie in eine  bestehende Forschungskooperation eingebunden werden.

  • 2. Kann ich in Kooperation mit einer ausländischen Universität promovieren?
     

    Ja. Beachten Sie hierbei bitte die Anforderungen der jeweiligen ausländischen Universität, u.a. auch in Bezug darauf, wie der erworbene Titel in Deutschland geführt werden darf. In einigen Ländern, wie zum Beispiel Großbritannien, fallen z.T. hohe Studiengebühren an.

  • 3. Welche Anforderungen könnte die kooperierende Universität an mich stellen?
     

    Bitte sehen Sie in der Promotionsordnung der kooperierenden Universität nach, ob Sie möglicherweise ein Studienprogramm absolvieren müssen,  das beispielsweise Veranstaltungen zu Transferable Skills umfassen könnte. Möglicherweise sind die Veranstaltungen des Studienprogramms des Promotionskollegs der HTWG anrechenbar. Weiterhin könnte es sein, dass die kooperierende Universität ein Eignungsfeststellungsverfahren festgelegt hat bzw. verlangt, dass Sie Studienleistungen nachholen, dass Sie zeitweise vor Ort sein müssen, dass Sie an einem Monitoring-Verfahren teilnehmen müssen oder dergleichen.

  • 4. Wie entscheidet die Universität, ob ich dort als Doktorandin zugelassen werde?
     

    Üblicherweise entscheidet der Promotionsausschuss der kooperierenden Universität darüber, ob Sie als Doktorandin zugelassen werden. Unter anderem müssen Sie hierfür folgende Unterlagen vorlegen: in der Regel ein Exposé zu Ihrem geplanten Thema, oft eine Promotionsvereinbarung,  ggf. einen Nachweis über die Sicherung der Finanzierung. Die für Sie relevante Promotionsordnung legt fest, welche formalen Anforderungen Sie erfüllen müssen.

 

Zur Mitgliedschaft im Promotionskolleg
  • Zur Mitgliedschaft im Promotionskolleg
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  • 1. Welche Vorteile habe ich davon, Mitglied des Promotionskollegs zu werden?
     

    Das Promotionskolleg berät Interessierte und Doktoranden und unterstützt sie bei der Suche nach Kooperationspartnern.

    Das Promotionskolleg bietet Seminare zu überfachlichen Qualifikationen, beispielsweise in den Bereichen wissenschaftliche Methodik oder wissenschaftliches Schreiben an. Falls Ihre kooperierende Universität die Teilnahme an einem begleitenden Studienprogramm verlangt, können Sie prüfen, ob Sie sich die Teilnahme an den Veranstaltungen des Kooperativen Promotionskollegs anrechnen lassen können. Das Promotionskolleg stellt Teilnahmebescheinigungen für die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen und Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme am gesamten Studienprogramm des Promotionskollegs aus.

    Ein zentrales Anliegen des Promotionskollegs ist es,  Doktoranden verschiedener Fachbereiche dabei zu unterstützen, ihr Vorhaben an einen interdisziplinären  akademischen Diskurs anzuschließen. In diesem Zusammenhang lernen Doktoranden, das eigene Forschungsthema, ihr Forschungsdesign und  ihre Methodik Fachfremden verständlich zu erklären. Die Teilnahme am Studienprogramm bietet den Promovierenden zudem eine gute Gelegenheit, sich untereinander zu vernetzen und auszutauschen.

    Mitgliedern des Promotionskollegs steht ein Arbeitsplatz in einem Raum für das Promotionskolleg an der Hochschule zur Verfügung. Als Angehöriger der Hochschule erhalten Sie eine ZACK-Karte und einen Email-Account. Damit können Sie die Services der Einrichtungen der HTWG nutzen. Mitglieder des Promotionskollegs sind über die Hochschule unfallversichert. Bei Aufnahme in das Promotionskolleg werden Kollegiaten Angehörige der Hochschule, jedoch nicht immatrikuliert.

  • 2. Kann das kooperative Promotionskolleg der HTWG mein Vorhaben finanziell unterstützen?
     

    Das Promotionskolleg kann individuelle Promotionsvorhaben leider finanziell nicht unterstützen.

  • 3. Welches sind die Voraussetzungen dafür, Mitglied des Promotionskollegs zu werden?
     

    Das Promotionskolleg steht allen Promovierenden der HTWG, die die Aufnahmevoraussetzungen erfüllen, offen.

    Die Aufnahmevoraussetzungen sind:

    • eine Betreuungszusage einer Professorin der HTWG
    • Die Betreuung Ihrer Promotion durch eine kooperierende, das Promotionsrecht innehabenden Universität muss sichergestellt sein. Dies wird durch Aufnahme in ein Promotionsprogramm oder den Abschluss einer Promotionsvereinbarung dokumentiert.
    • eine Betreuungsvereinbarung, die Sie mit Ihrer Betreuerin an der HTWG und der Hochschule abgeschlossen haben
    • ein sehr guter Master- oder Diplomabschluss (2,0 oder besser)

     

    Sofern Ihre Betreuung durch eine Professorin der HTWG sichergestellt ist, Sie allerdings noch nicht über eine Betreuungszusage einer kooperierenden Universität verfügen, können Sie zunächst für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren Mitglied auf Zeit werden.

  • 4. Mit welchen Unterlagen bewerbe ich mich?
     

    Ihrer Bewerbung um Aufnahme in das Promotionskolleg legen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

    • Eine mehrseitige Skizze des Forschungs- und Promotionsvorhabens (Exposé), in der Sie Ihr Thema, die Forschungslage und Ihre Zielsetzung Ihrer Arbeit darlegen
    • Einen Lebenslauf
    • Die Dokumentation hier aufgeführten Aufnahmevoraussetzungen

     

    Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an die Referentinnen  des Kooperativen Promotionskollegs. Der Direktor des Kooperativen Promotionskollegs wird formal über Ihre Aufnahme entscheiden.

  • 5. Wann kann ich mich bewerben?
     

    Sie können sich jederzeit bewerben.

  • 6. An wen kann ich mich wenden, wenn ich weitere Fragen rund um die Promotion habe?
     

    Mit allen allgemeinen Fragen zum Promovieren an der HTWG können Sie sich sehr gern an die Referentinnen des Promotionskollegs wenden. Bei Fragen zu folgenden Themen können Sie sich an folgende Einrichtungen  wenden:

    Fragen zur Gründung: kilometer1

    Fragen zum wissenschaftlichen Schreiben:  Schreibberatung

    Fragen zur Projektmittelakquise: Forschungsreferat

    Das RZ bietet in regelmäßigen Abständen eine Einführung in LaTex an